In movement with
The Scented Movement
001 Annika Heiartz & Lea Faßbender
In Movement with widmet sich Menschen, die Bewegung zu ihrem Ritual gemacht haben und Teil unserer by MARYMARY Community sind.
Ein Gespräch über Bewegung, Duft und die Momente dazwischen.
Lea und Annika verbindet die Liebe zum Pilates und das Gespür für kleine, kontrollierte Bewegungen, in denen so viel mehr passiert, als man von außen sieht. Gemeinsam geben sie die Stunden von The Scented Movement. Im Gespräch erzählen sie, wie aus einem “Lass uns das mal ausprobieren” echte Liebe wurde, warum es auf der Matte im Kopf ruhiger wird und weshalb faded desires genau dann dazukommt, wenn Körper und Atem zur Ruhe gekommen sind.
DIE IDEE
Es gibt diesen einen Moment am Ende einer Pilatesstunde. Der Körper ist warm, der Atem hat sich beruhigt, die Gedanken sind leiser geworden. Man liegt auf der Matte, und für ein paar Sekunden will man nichts, muss man nichts. Genau dieser Moment war der Anfang von The Scented Movement. Die Idee ist einfach: 45 Minuten Matten-Pilates mit Lea & Annika, und am Ende ein Moment, in dem faded desires dazukommt. Ein Duft, der einfach da ist, wenn man am offensten dafür ist. Warum Bewegung und Duft so gut zusammengehören, erklärt sich eigentlich erst, wenn man den beiden zuhört, die die Stunden unterrichten. Pilates ist für Lea und Annika kein Trend, auch wenn es gerade überall ist. „Aus einem “Lass uns das mal ausprobieren”, wurde ganz schnell echte Liebe”, erzählt Lea, die über Freundinnen dazugekommen ist. „Heute merke ich, wie sehr ich das als Ausgleich brauche. Wenn ich mich regelmäßig bewege, geht es mir mental einfach besser.“ Annika sieht es ähnlich, nur von der anderen Seite: „Ich gehe nicht nur körperlich stärker aus einer Stunde heraus, sondern auch mental klarer, ausgeglichener und mehr bei mir selbst.“
Vielleicht liegt das daran, dass Pilates nicht mit Tempo arbeitet, sondern mit kleinen, kontrollierten Bewegungen. „Step by step, eine Bewegung nach der anderen, da bleibt kein Platz für Multitasking“, sagt Lea. „Dabei merkt man, wie sich der Atem fast automatisch beruhigt und mit ihm auch der Kopf. Für mich ist genau das die Pause, die man im Alltag so selten bekommt.“ Man höre wieder mehr auf sich selbst, ergänzt Annika, und dann werde es im Kopf oft ganz von allein ruhiger. by MARYMARY spricht davon, dass Duft etwas sein soll, das unsichtbar ist, zutiefst persönlich und ganz dein eigenes. Wenn man Lea und Annika fragt, was davon auf der Matte passiert, beschreiben sie fast dasselbe. „Von außen sieht man nur eine kleine Bewegung“, sagt Lea. „Was man nicht sieht, ist alles, was dabei in einem passiert: das Gefühl, stärker zu werden, der Moment, in dem plötzlich etwas klappt.“ Annika bringt es auf einen Satz: „Die intensivsten Momente sind oft die, die niemand von außen sieht. Jede erlebt die Stunde anders, und genau das macht sie so persönlich.“
Dann, am Ende, kommt der Duft dazu. Das passiert nicht zufällig genau dann, wenn Körper und Atem zur Ruhe gekommen sind. „Weil man in diesem Moment zum ersten Mal wieder richtig durchatmet und offen ist für das, was kommt“, sagt Lea. „Die Haut ist warm, der Atem ruhig, und faded desires kann sich auf jeder Haut ganz eigen entfalten, bei jedem Menschen ein bisschen anders, fast so, als würde er sich mit dir verbinden. Für mich fühlt sich das an wie eine Umarmung zum Abschluss.“ Dass warme Haut und ein ruhiger Atem verändern, wie man einen Duft wahrnimmt, bestätigt auch Annika. Im Alltag nehme man Düfte oft nur nebenbei wahr. Nach der Stunde sei man ruhiger, mehr bei sich, und könne einen Duft ohne jede Ablenkung erleben.
Das Besondere an The Scented Movement ist aber nicht nur, was mit einem selbst passiert. Es ist, dass man es nicht allein erlebt. „Wir unterschätzen, wie gut es tut, Dinge gemeinsam zu erleben“, sagt Annika. „Jede kommt mit ihrem eigenen Alltag in den Raum, aber für diese Stunde teilen wir denselben Moment, ganz präsent, ohne digitale Ablenkung.“ Lea beschreibt, wie sich das anfühlt: „Man hört, wie die anderen atmen, merkt, dass man nicht die Einzige ist, deren Bauch gerade brennt, und ist trotzdem ganz bei sich. Das schafft eine Verbindung, die man im Raum spürt.“
The Scented Movement
Am 13. und 14. November bringen wir all das nach Köln. Freitag lässt man die Arbeitswoche ausklingen, Samstag startet man ins Wochenende, mit einer Stunde, die ganz einem selbst gehört. Für die Matte bekommt jede ein Paar wunderschöne Cashmere-Cotton-Socken von Rafarti. Was die beiden sich wünschen, dass man mit nach Hause nimmt? „Dass sie mit einem Lächeln nach Hause gehen“, sagt Lea, „mit einem schönen Erlebnis und dem Gefühl, sich selbst etwas Gutes getan zu haben.“ Und, so Annika, vielleicht mit dem Gedanken, dass es nicht immer darum geht, mehr zu schaffen, sondern sich selbst bewusster wahrzunehmen.jetzt anmelden
Molecules make memories. Diese hier entsteht auf einer Matte, in einem warmen Raum, mit einem Duft, der sich an dich erinnert, lange nachdem die Stunde vorbei ist.
Samstag, 14. November, 11 bis 18 Uhr · Pop-up in der Mittelstraße 54, Köln.
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